Allergie gegen Antibiotika

By | 16 September, 2017

Viele Menschen sagen ihren Ärzten, dass sie gegen bestimmte Medikamente, normalerweise Antibiotika, "allergisch" sind. Nebenwirkungen auf Medikamente sind häufig, aber Studien zeigen, dass nur wenige (5 bis 10 Prozent) auf eine echte allergische Reaktion zurückzuführen sind.

Allergie gegen Antibiotika

Allergie gegen Antibiotika

Die meisten Nebenwirkungen (bis zu 80 Prozent) werden durch vorhersehbare nicht allergische Reaktionen verursacht.
Eine allergische Reaktion ist eine übermäßige Reaktion des Immunsystems auf eine Substanz wie ein Medikament, die normalerweise keine ähnliche Reaktion wie die meisten Menschen auslöst. Bei den meisten Menschen kann die Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten ähnliche Symptome hervorrufen, aber diese Reaktionen betreffen nicht Ihr Immunsystem. Es ist jedoch schwierig zu bestimmen, wie viele Menschen unter Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel leiden, und zwar sowohl aufgrund der Meldung als auch der übermäßigen Verwendung des Begriffs "allergisch".

Eine allergische Reaktion auf ein Medikament wie ein Antibiotikum kann diagnostiziert werden, wenn eine unvorhersehbare Nebenwirkung auftritt. Dies wird durch einen Labortest bestätigt, der einen Anstieg des Immunglobulinspiegels (IgE) im Blut anzeigt. Eine verdächtige Allergie kann angegriffen werden, indem eine kleine Menge des Medikaments verabreicht wird, z. B. ein Hauttest, der zu einer sichtbaren allergischen Reaktion führt. Zu den Medikamenten, die häufiger allergische Reaktionen hervorrufen, gehören:

  • Antibiotika (zum Beispiel Penicillin)
  • La Aspirin und NSAIDs (nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente), wie z Ibuprofen
  • Antiepileptika oder Antikonvulsiva
  • Chemotherapie
  • Monoklonale Antikörpertherapie
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Die Wahrscheinlichkeit, eine Allergie zu entwickeln, steigt, wenn das Medikament durch Injektion (statt durch den Mund) verabreicht wird, wenn es in die Haut eingerieben wird (topisch) oder wenn das Medikament häufig eingenommen wird.

Die allergische Reaktion auf mehrere verschiedene Medikamente (hauptsächlich Antibiotika) wird als Multiple-Medication-Allergie-Syndrom bezeichnet. Es ist auch als Multiple-Drug-Hypersensitivity-Syndrom bekannt, und die Diagnose wird gestellt, nachdem eine geeignete Arzneimittelallergiebehandlung durchgeführt wurde. Auf der anderen Seite wird von einigen Experten angenommen, dass Patienten, die Nebenwirkungen auf mehrere nicht miteinander verwandte Arzneimittel melden, bei bestimmten Allergietests jedoch negative Ergebnisse zeigen, von einem Syndrom der multiplen Medikamentenintoleranz betroffen sind. Studien zeigen, dass rund 2% der Bevölkerung an dieser Erkrankung leidet. Eine Studie mit mehr als 2 Millionen Teilnehmern zeigte, dass Menschen mit dieser Erkrankung mit größerer Wahrscheinlichkeit älter sind. fettleibige Frauen und wer leidet unter Angst.

Die Wichtigkeit zu wissen, ob Sie wirklich allergisch gegen ein Medikament (oder mehrere Medikamente) sind, sollte berücksichtigt werden, da eine Kennzeichnung als solche Ihre Behandlungsmöglichkeiten einschränken kann. Manchmal kann ein anderes Medikament verabreicht werden, das weniger wirksam oder toxischer sein kann, um das Medikament der Wahl zu ersetzen, auch wenn sich nicht gezeigt hat, dass es allergisch gegen dieses Medikament ist.

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Hier sind einige Richtlinien, die Sie beachten sollten, wenn Sie allergisch gegen bestimmte Medikamente sind:

  • Im Allgemeinen tritt eine allergische Reaktion nach vorheriger Exposition (Sensibilisierung) gegenüber einem Medikament auf.
  • Die meisten Allergien entwickeln sich nach 5- oder 7-Tagen der Arzneimittelexposition, obwohl einige die Reaktion einige Wochen nach der Exposition entwickeln.
  • Eine sofortige allergische Reaktion kann nach der ersten Dosis auftreten, dies kann jedoch auf eine vorherige Sensibilisierung oder Exposition gegenüber Molekülen drogenähnlicher Substanzen zurückzuführen sein. Einige Reaktionen sind jedoch Überempfindlichkeitsreaktionen und nicht auf eine Arzneimittelallergie zurückzuführen.
  • Eine allergische Reaktion kann sich auf der Haut manifestieren (z. B. juckende Nesselsucht), ein größeres Organ betreffen oder als systemische Reaktion auftreten.
  • Anaphylaxie, eine lebensbedrohliche Reaktion, die sich in Rötung, Atembeschwerden und Blutdruckabfall äußert. Weitere schwerwiegende Reaktionen sind das Steven-Johnsons-Syndrom und die toxische epidermale Nekrolyse, bei der große Bereiche der Haut abgestoßen werden.

Eine klinische und labortechnische Bestätigung der Immunreaktion ist erforderlich, um eine Arzneimittelallergie zu diagnostizieren.
Fragen Sie Ihren Arzt, welche Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen.

Autor: Dr. Lizbeth

Dr. Lizbeth Blair ist Absolventin der medizinischen Fakultät und Anästhesistin. Sie wurde an der Universität der Medizinischen Fakultät der Philippinen ausgebildet. Sie hat auch einen Abschluss in Zoologie und einen Bachelor of Nursing. Sie war mehrere Jahre in einem Regierungskrankenhaus als Ausbildungsbeauftragte für das Anästhesie-Residency-Programm tätig und verbrachte Jahre in privater Praxis in diesem Fachgebiet. Er absolvierte eine Ausbildung in klinischer Studienforschung am Clinical Trials Center in Kalifornien. Sie ist eine erfahrene Inhaltsforscherin und Autorin, die gerne medizinische und gesundheitsbezogene Artikel, Zeitschriftenrezensionen, E-Books und mehr schreibt.

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