Vordere Halswirbelsäulendiskektomie mit Fusion

By | 16 September, 2017

Die Knochen (Wirbel) der Halswirbelsäule (Hals) schützen den oberen Teil des Rückenmarks und stützen den Kopf. Rundherum sind Nervenwurzeln mit sensorischen und motorischen Funktionen, die sich aus dem Rückenmark verzweigen und bis zu Armen und Händen reichen. Die Halswirbel (Halsknochen) sind durch harte Gewebe, sogenannte Bandscheiben, voneinander getrennt, die als Kissen dienen, um ein gegenseitiges Reiben während der Halsbewegung zu verhindern.

Vordere Halswirbelsäulendiskektomie mit Fusion

Vordere Halswirbelsäulendiskektomie mit Fusion

Manche Menschen verspüren Schmerzen im Nacken sowie Schmerzen und Taubheitsgefühl in Armen und Händen, wenn einer oder mehrere ihrer Bandscheibenvorfälle oder -spritzer auftreten. Dies führt zu einer Kompression des Rückenmarks oder der Nervenwurzeln, was seine Symptome verursacht. Wenn diese Symptome nicht durch Medikamente oder physikalische Therapie gelindert werden, kann eine Operation erforderlich sein. Um Ihre Nerven zu entlasten, wird ein chirurgischer Eingriff durchgeführt, der als anteriore Zervixdiskektomie mit Fusion bezeichnet wird.

Was ist eine anteriore Zervixdiskektomie mit Fusion?

Die vordere Zervixdiskektomie mit Fusion ist ein Verfahren, das darauf abzielt, den Druck auf die betroffenen Nerven oder das betroffene Rückenmark zu verringern. Die Inzision erfolgt im vorderen Teil des Halses (Halswirbelsäule), gefolgt von der Entfernung der Bandscheibe (Diskektomie), um die Kompression zu lindern. Bei der Durchführung wird ein Knochentransplantat zwischen benachbarten Wirbeln platziert, um das Knochenwachstum zu stimulieren und den Hals zu stabilisieren (Fusion). Eine Metallplatte kann auch vor Ihrer Halswirbelsäule implantiert werden, um die Stabilität unmittelbar nach der Operation zu erhöhen.

Sie werden möglicherweise gebeten, während der Genesung einen Hals zu tragen, um Unterstützung zu erhalten und die Bewegung zu begrenzen, während die Knochen im Nacken heilen oder verschmelzen. Der Chirurg kann auch Nackenübungen und Physiotherapie empfehlen, wenn Ihr Nacken heilt. Die Erholungszeit beträgt normalerweise 4 bis 6 Wochen. Möglicherweise können Sie allmählich zu Ihren normalen täglichen Aktivitäten zurückkehren, aber in den ersten Tagen benötigen Sie möglicherweise Hilfe. Es wird empfohlen, ein kurzes Stück zu gehen. Möglicherweise dürfen Sie nach der Operation einige Wochen lang nicht fahren. Ihr Chirurg wird Sie beraten, wann Sie zur Arbeit zurückkehren können. Zur Überprüfung der Knochenfusion können nach einigen Wochen Röntgenaufnahmen angefertigt werden.

DCAF lindert bei den meisten Patienten wirksam Schmerzen im Arm. Taubheit und Schwäche können jedoch einige Zeit (bis zu mehreren Wochen) anhalten. Es lindert auch Nackenschmerzen bei mehr als 80% der Patienten, aber ein erneutes Auftreten von Nackenschmerzen ist häufig. Um wiederkehrende Nackenschmerzen zu vermeiden, sollten die Patienten eine gute Körperhaltung und geeignete Hebetechniken üben, ein gesundes Körpergewicht halten, regelmäßig Sport treiben, ergonomische Arbeitsbedingungen beobachten, das Entspannen lernen und Rauchen aufgeben.

Komplikationen der DCAF-Operation

Mögliche Risiken und Komplikationen von DCAF sind:

  • Sangría
  • Infektion
  • Rückenmarksschaden
  • Nervenwurzelschaden
  • Schäden an der Speiseröhre oder Luftröhre
  • Unzureichende Linderung der Symptome
  • Knochenfusionsfehler
  • Anhaltende Sprachbehinderung
  • Probleme beim Schlucken
  • Temporäre Heiserkeit
  • Probleme mit Schrauben und Metallplatten
  • Notwendigkeit für eine zweite Operation

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