Herzklopfen und Angstzustände

By | julio 16, 2018

Herzklopfen stellen eine subjektive Erfahrung eines unregelmäßigen Herzrhythmus dar, die auch als Arrhythmie bezeichnet wird. Abhängig von der Region des Herzmuskels, die unregelmäßige Impulse erzeugt, gibt es verschiedene Arten von Arrhythmien.

Herzklopfen und Angstzustände

Herzklopfen und Angstzustände

Angstprobleme, insbesondere Panikattacken, werden seit langem als mit der Entwicklung von Herzrhythmusstörungen verbunden angesehen. Es gibt jedoch immer noch eine Debatte unter Wissenschaftlern über den Kausalzusammenhang zwischen diesen beiden Themen. Hier diskutieren wir einige der wichtigsten Merkmale dieser komplizierten Beziehung.

Was ist Angst?

Erstens wird der Begriff Angst sehr oft verwendet, um ein Gefühl von Unbehagen oder Unbehagen in bestimmten Situationen zu beschreiben. Dies ist jedoch in den meisten Fällen ein übertriebener Begriff. Mit anderen Worten, nicht jeder, der etwas nervös wird, hat Angstprobleme. In diese Kategorie können nur Personen aufgenommen werden, die aufgrund von Angstzuständen an der Ausübung ihrer täglichen Tätigkeiten gehindert sind.

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Angst ist eine große Gruppe von neurotischen Störungen, die von sozialer Angst und Panikattacken bis hin zu Angstzuständen reichen schwere Phobien. Für jede Art von Angst gibt es festgelegte diagnostische Kriterien, und nur ein ausgebildeter Psychiater kann eine solche Diagnose stellen.

Wie Angst die Herzfunktion beeinflusst

Bei einigen Formen von Angstzuständen wie Panikattacken treten neben rein psychischen Problemen auch einige somatische Symptome auf. Eine der häufigsten Beschwerden ist eine hohe Herzfrequenz. Der Mechanismus, durch den solche Anfälle die Herzfunktion beeinflussen, ist derselbe wie bei Angst, Wut oder intensiver körperlicher Aktivität. In diesen Situationen wird das sympathische Nervensystem aktiviert, das die sogenannte "Kampf- oder Flucht" -Reaktion hervorruft. Manifestationen sind erweiterte Pupillen, tiefe Atmung, erhöhte Durchblutung der Muskeln und erhöhte Herzfrequenz. Wenn es den wahren Grund für eine solche Reaktion gibt, halten diese Erscheinungen normalerweise nur so lange an, bis die Gefahr beseitigt ist. Andererseits können bei Menschen mit Angstzuständen die Symptome über einen längeren Zeitraum anhalten, was zu einem unregelmäßigen Herzschlag führen kann.

Panikattacken und Herzklopfen bilden so etwas wie einen Teufelskreis, da der Betroffene überempfindlich und anhaltend ängstlich wird und auf das neue Herzklopfen wartet.

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Ursächliche Beziehung zwischen Angst und Herzklopfen

Wissenschaftler diskutieren immer noch, was zuerst passiert: Angstprobleme oder Herzklopfen. Für beide Szenarien gibt es gute Grundlagen. Angst kann eine Person dazu anregen, sich zu sehr auf körperliche Probleme zu konzentrieren, insbesondere auf solche, die nicht bewusst kontrolliert werden können, wie z. B. die Herzfrequenz. Andererseits können häufige Herzklopfen psychische Probleme verursachen, die zu Depressionen oder Angstzuständen führen. Mehr randomisierte Studien sind sicherlich notwendig, um die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Mögliche Behandlungsmöglichkeiten

Bei allen Menschen, die über Herzklopfen klagen, ist eine EKG-Aufzeichnung erforderlich. In einigen Fällen kann Ihr Arzt eine Holter-EKG-Aufzeichnung von 24-Stunden empfehlen, um Ihre Herzfrequenz für 24-Stunden zu verfolgen. Es gibt verschiedene Arten von Antiarrhythmika für verschiedene Arten von Arrhythmien. Wenn Herzrhythmusstörungen mit Stresssituationen zusammenhängen, ist auch eine psychiatrische Untersuchung erforderlich.

Angststörungen werden am häufigsten mit einer Kombination aus Benzodiazepin-Antidepressiva und Anxiolytika behandelt (immer nach ärztlicher Verschreibung). Manchmal ist auch eine kognitive Verhaltenstherapie erforderlich.

Verfasser: C. Michaud

C. Michaud, Inf., PhD., Lebt in Psychiatrie und ist Doktorand in biomedizinischen Wissenschaften an der Universität von Montreal. Eines der Hauptforschungsgebiete ist das Phänomen der Gewalt bei Menschen mit psychischen Störungen. Assoziierter Professor an der School of Nursing der Sherbrooke University. Sie forscht regelmäßig in der Interuniversity Research Group in Quebec Nursing Science (GRIISIQ).

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