Unterschiedliche Hauttypen und Bräunung

By | 16 September, 2017

Es ist allgemein bekannt, dass die Bräune je nach Hautbeschaffenheit unterschiedlich schnell ist. Es gibt verschiedene Klassifizierungen von Hauttypen, um die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht und das Risiko von Hautkrebs anhand verschiedener Hauteigenschaften vorherzusagen.

Unterschiedliche Hauttypen und Bräunung

Unterschiedliche Hauttypen und Bräunung

Mechanismen des Hautschutzes

Die oberflächliche Schicht der Haut wird Stratum corneum genannt und setzt sich zusammen aus tote Hautzellen genannt Keratinozyten. Diese Schicht stellt die erste Barriere gegen UV-Strahlung dar. Die zweite Barriere ist Melanin, ein dunkles Pigment, das der Haut Farbe verleiht. Wissenschaftler behaupten, dass die Pigmentierung der Haut einen viel wichtigeren Schutzfaktor darstellt als das Stratum Corneum. Schwarzhäutige Menschen haben mehr Melanin in ihrer Haut, und ihr Melanin wird so verteilt, dass der Schutz optimiert wird, während sich melaninhaltige Organellen weißhäutiger Menschen zusammenschließen, um einen weniger wirksamen Schutz zu gewährleisten. In diesem Sinne sind Schwarze besser vor den zerstörerischen Einflüssen von UV-Strahlung geschützt als Weiße.

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Messung der Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht

Die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht wird durch zwei Parameter bestimmt: akute zerstörerische Wirkung auf die Haut, Erythem (Rötung) und durch Sonnenlicht hervorgerufene Pigmentierung (Bräunung). Dies sind die Auswirkungen von ultravioletter (UV) Strahlung aus dem Spektrum des Sonnenlichts.

Der genaueste Test für die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht ist ein Fototest mit einem Solarstimulator. Die Haut wird für eine bestimmte Zeitspanne zunehmenden Dosen von UV-Strahlung ausgesetzt, und Veränderungen der Haut werden 20-24 Stunden später beobachtet. Dieser Test kann verwendet werden, um die Mindestdosis an UV-Strahlung zu bestimmen, die bei einer bestimmten Person Sonnenbrand verursachen kann.

Der Dermatologe Thomas Fitzpatrick hat bei 1975 eine Skala zur Hauttypbestimmung entwickelt, die anhand eines Fragebogens die Hauttypen klassifiziert. Es gibt vier mögliche Hauttypen für Menschen mit weißer Haut (I, II, III, IV) und zwei für Menschen mit brauner Haut (V und VI).

Typ I umfasst zum Beispiel Menschen mit sehr weißer Haut, rotem oder blondem Haar, blauen Augen und Sommersprossen, deren Haut immer brennt und sich nie bräunt, während Typ VI schwarze Menschen umfasst, die niemals bräunen sie brennen Diese Skala wird von Dermatologen verwendet, um zu bestimmen, welchen Grad an Hautschutz Sie zum Sonnenbaden benötigen und um Verbrennungen sehr oft zu vermeiden.

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Hauttyp und Krebsrisiko

Die Fitzpatrick-Skala wird auch verwendet, um das Risiko von zu bestimmen HautkrebsBekanntlich werden verschiedene Arten von Hautkrebs durch UV-Strahlung induziert, wie Basalzellkarzinom und malignes Hautmelanom. Albinos (Menschen mit angeborenem Melaninmangel) haben ein höheres Hautkrebsrisiko als andere Menschen. Dies zeigt, dass pigmentierte Haut resistenter gegen die chronische Zerstörung nicht pigmentierter Haut ist.

Zusammenfassend bestimmt der Hauttyp die Bräunungsfähigkeit sowie das Risiko für Sonnenbrand und Hautkrebs. Wenn Sie auf Typ I oder II der Fitzpatrick-Skala fallen, wird dringend empfohlen, hohe Dosen von UV-Strahlung zu vermeiden und Produkte mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF) zu verwenden.

Wählen Sie das richtige Produkt für Ihren Hauttyp. Wenn Sie beispielsweise normalerweise nach 15 Minuten Sonnenbrand bekommen, erhalten Sie 300 Minuten Schutz mit einem SPN 20-Produkt (15 * 20 = 300). Kaufen Sie keine Produkte mit einem lächerlich hohen Lichtschutzfaktor, da Studien darauf hindeuten, dass ein höherer Lichtschutzfaktor als 50 die Schutzwirkung nicht erhöht.

Autor: Dr. Lizbeth

Dr. Lizbeth Blair ist Absolventin der medizinischen Fakultät und Anästhesistin. Sie wurde an der Universität der Medizinischen Fakultät der Philippinen ausgebildet. Sie hat auch einen Abschluss in Zoologie und einen Bachelor of Nursing. Sie war mehrere Jahre in einem Regierungskrankenhaus als Ausbildungsbeauftragte für das Anästhesie-Residency-Programm tätig und verbrachte Jahre in privater Praxis in diesem Fachgebiet. Er absolvierte eine Ausbildung in klinischer Studienforschung am Clinical Trials Center in Kalifornien. Sie ist eine erfahrene Inhaltsforscherin und Autorin, die gerne medizinische und gesundheitsbezogene Artikel, Zeitschriftenrezensionen, E-Books und mehr schreibt.

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